04 | 09 | 2010
Bundesfinale der Ropeskipper in Gießen | Drucken |
Dienstag, den 22. Juni 2010 um 08:25 Uhr

 

Bundesfinale der Ropeskipper in Gießen

Alena Adam 6. beim ersten Start

 

„Das war das hochwertigste Bundesfinale das bislang aufgetragen wurde", so Signe Richter, 1. Vorsitzende des Technischen Komitees Ropeskipping im Deutschen Turnerbund. Zu dieser positiven Einschätzung des Bundesfinales der Ropeskipper haben auch die zehn Starterinnen aus dem Landkreis Birkenfeld beigetragen. Außer Rebecca Schwarz starteten alle erstmals bei diesem nach der DM bedeutendsten nationalen Wettkampf. 

RS_Alena
Die erfolgreichste Springerin aus dem Turngau Nahetal war Alena Adam vom TuS Mackenrodt. Alena erreichte als eine der jüngsten Skipperinnen in der Altersklasse der Schülerinnen mit 1.386 Punkten einen hervorragenden 6. Platz bei 28 Starterinnen. Alena gehört zu den Springerinnen, die in Gießen sowohl im Speed wie auch im Freestyle überdurchschnittliche Leistungen zeigten. In der gleichen Altersklasse starteten Rebecca Schwarz und Ann-Kathrin Eck (beide TuS Mackenrodt). Sie belegten die Plätze 9 und 13 und erreichten mit diesen Plätzen die gesteckten Ziele. Antonia Weis (TV Oberstein) und Anne Hornberger (TSG Idar-Oberstein) war die große Nervosität bei ihrem ersten Bundesfinale anzusehen (Plätze 20 und 23). Nachdem die Nervosität abgelegt war und die beiden letzten Disziplinen mit Bravur bestanden wurden, kann gesagt werden, im nächsten Qualifikationswettkampf ist mit den Beiden ebenso zu rechnen wie mit der wieder genesenen Luisa Heusinkveld (TV Oberstein - Platz 24). Bei Luisa Heusinkveld ging es nach der langen Verletzungspause ohnehin nur darum wieder Wettkampferfahrung zu sammeln. 

In der Altersklasse der Jugendlichen war Meike Graf vom TuS Mackenrodt mit Platz 16 und 1.304 Punkten die erfolgreichste Springerin von der Nahe. Meike zeigte einen der besten Freestyles aller Starterinnen in ihrer Altersklasse. Im Speedwettkampf wusste sie ihre Speedqualitäten an diesem Tag jedoch nicht optimal abzurufen. Anne Dörrbecker (TSG Idar-Oberstein), die erfolgreichste im Qualifikationswettkampf in Waldmohr, fand ebenso wie Christina Müller und Sophie Dörrbecker (beide TSG Idar-Oberstein) zu spät in den Wettkampf. Bei einem derart starken Teilnehmerfeld mussten sich die Neulinge daher mit den Plätzen 18, 20 und 23 begnügen. Es setzt allerdings keine hellseherischen Fähigkeiten voraus um bereits jetzt vorherzusagen, dass das nächste Bundesfinale in Mainz für die drei Springerinnen auf Grund des tatsächlichen Leistungsvermögens erfolgreicher verlaufen wird (ThR).

RS_Gruppe_Bundesfinale

Teilnehmer und Kampfrichter aus dem Turnverband Mittelrhein,
sowie die Trainerinnen von Mackenrodt und Oberstein